Nayami Nakashima
Hallo liebe Menschen, Vampire, Zombies, Werwölfe, Elben, Hobbits XD, Magier und machtgeile Bösewichte :D

Es ist soweit, heute ist mein letzter Tag aufer Arbeit und bevor die Frage wieder kommt, wie ich mich fühle: Grossartig!
Ich meine.. mein Chef hat sich gestern mit seiner Tochter in die Küche gestellt und meinen Lieblingskuchen gebacken ö.ö Schoki-Kaffee-Kokos *_* !
Myaaaaamm heute Morgen hat er mir zwei Stücke sogar an meinen Schreibtisch gebracht und sogar mit dem laaaaang ersehnten Rezept. Der Kuchen nennt sich nun irgendwie „Mélanie’s Spezial Schoggi Kuchen nach Chef-Art“. Schon klar Chef XD der letzte hat deine Frau gemacht.
Aber Lob an ihn, ist köstlich!

Dann gings gleich weiter :D er hat mich weiter bedient, indem er mir n’Redbull spendiert hat und nen Monster „RIPPER“ Energy Drink o.o er meinte.. der Name passe so gut zu mir.. … … ja schon klar.
Dazu gabs Abschieds Goodbye-Gummibärchen und wer weiss, was heute noch alles kommt.

Ich schreibe eigentlich nur Blog, weil meine Laune heute wohl niemand mehr verderben kann. Nicht mal Madame Je-sais-tout-Hackfressen-Vorsteherin (jep! Sie hat Reita abgelöst). Ich habe zwar gehofft, sie käme heute nicht und würde mir nicht doof ins Gesicht lächeln, als wären wir die besten Freude ^___^ aber man kann nicht alles haben. Auch von Hackfressen sollte man sich verabschieden und ihnen persönlich sagen, dass man froh ist, sie niiiiiiiiiiiie wieder zu sehen :D !

So und nun geh ich meine Wettliste mitm Chef auswerten *
nod*
 
 
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Nayami Nakashima
13 January 2012 @ 11:19 am

Hey Leute >.< da bin ich wieder~

Heute ist ein komischer Tag..
Um 8 Uhr ungefähr hat mich ein Kunde angerufen, dem ich vor kurzem ein Ablehnschreiben bezüglich der Kundenkarte habe zukommen lassen.
Innerlich habe ich mich bereits auf ein Gezetter vorbereitet, aber..
Der Kunde war überaus freundlich, wollte mich nur fragen, ob er die Bonuskarte selber abholen müsse, oder ob man ihm die per Post zustelle.. alles schön und gut.
Hätte er mir nicht erzählt, warum dass seine Frau sein Vormund ist. Seit dem Gespräch fühl ich mich irgendwie so.. ich weiss nicht.. matt und nachdenklich vielleicht?
Er hat mir erzählt, dass er mehrere Hirnschläge und Herzinfarkte hinter sich habe. Dass es Tage gibt, an denen er nicht wirklich lebt, da er diese Tage nicht mitbekommt.
Dass sozusagen auch nur eine Hirnhälfte noch richtig funktioniert. Im Grossen und Ganzen ein wirkliches Wunder, dass er noch lebt.. und da verliert man in der heutigen Zeit den Glauben an Wunder?
Ich muss nicht gross Töne spucken, bin nicht besser.
In solchen Momenten frage ich mich, warum sich jeder wegen Schischi-Mist als armes Kind vorkommt.
Und nein, ich bilde garantiert keine Ausnahme.  O.o“ <- die grösste Memme, seit es Memmen gibt XD.

Aber in gewisser Weise hat mich der Kunde zum Lächeln gebracht.
Er hat mich nach dem Schnee gefragt, bei ihnen schneie es wie verrückt, ob wir auch schon das ein oder andere Flöckchen haben. Er klang ziemlich vergnügt.
Irgendwie war diese unbeschwerte Art mit diesem fröhlichen Ton seiner Stimme ein kleiner Aufsteller des Tages.


Danke drum an ihn, dass er mir am Freitag gezeigt hat, dass auch heute noch die Kleinigkeiten im Leben den grössten Wert haben.

 
 
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Nayami Nakashima
01 January 2012 @ 06:35 pm
Den überaus "erfolgreichen" Jahresrückblick 2011 erspare ich euch mal -.-
Und halte hier nur meine tollen Vorsätze fürs neue Jahr fest:

1) Mindestens 5 Kilo abnehmen + jeden Tag was Sportliches machen
2) Süssigkeiten reduzieren und auf Fastfood verzichten
3) Kein Nägelkauen mehr o.o !
4) In der Abschlussprüfung mindestens eine 5.5 (1-2) erreichen
5) Haus / Wohnung in Richtung Zürich oder Umgebung finden
6) Job in der selben Region 

Und so weiter und so weiter ô.ô

Meinen Wunsch für 2012 habe ich vergessen aufzuschreiben und zu verbrennen.
Daaaaaaa er aber unrealistisch ist ^^ macht das nichts.

Ansonsten ganz weit oben steht das Ziel, dass ich das Rea-Nayami-Projekt mit ihr zusammen fertig schaffe.

Drückt mir die Daumen, meine Süssen. 

Real life is waiting for me ♥
 
 
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Nayami Nakashima
22 December 2011 @ 02:57 pm
Der Eintrag wird kurz, aber ehe mein LJ noch ganz vergessen wird oder jemand irgendwann an meiner noch Existenz zweifelt.
Jaaaa ich lebe noch, ich bin kein Hologramm~.

Liebes Christkind, ich hab versucht das Jahr über brav zu sein, aber offenbar kann man dich sowieso nie zufriedenstellen, daher kannst du mich mal O.ô.

Von daher schöne Weihnachten, schönes Neues Jahr und was auch immer noch dazu gehört -.-


Wunschzettel:

Ich hätte gern bekommen, was mir einst wurd genommen.


p.s. Realisten träumen nicht

☆彡 Nayamí
 
 
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Nayami Nakashima
17 August 2011 @ 10:01 pm
Jeden Tag steht das kleine Mädchen vor dem Spiegel.
Sie starrt schweigend in die ihr gegenüberliegenden Augen.
Sie fragt sich, wer sie ist.. dreht und wendet den Spiegel, aber sie findet sich nicht.
Weiterhin betrachtet das kleine Mädchen den Geist vor sich.
Sie hilft ihm dabei die Augenränder zu verstecken, ihm ein Aussehen und doch nur eine Maske zu geben.
Der Geist ist stumm und antwortet nie.

Jeden Tag sitzt das kleine Mädchen in einem Sandkasten.
Der Sand, ihr Leben, alles, was ihr zwischen den Fingern zerrinnt.
Ihre Freunde um sie herum, wie der Wind.
Sanft und doch nicht greifbar, anwesend und doch nicht sichtbar.

Jeden Tag befindet sich das kleine Mädchen in einem Boot.
Um sie herum das Meer, die Zukunft.
Ungewiss, weit und kein Land in Sicht.
Sie stellt sich immer die Frage, wieso sie keine Ruder hat.
Keiner antwortet ihr... sie ist ganz allein.
Wartet darauf, dass ein Wal kommt und das Boot umdreht.

Jeden Tag kommt das kleine Mädchen nach Hause.
Sie kneift die Augen zu, um nicht sehen zu müssen, wer nicht da ist.
Sie verschliesst den Mund, um nicht sagen zu müssen, was keiner hört.
Sie hält die Ohren zu, um nicht hören zu müssen, was keiner sagt.

Jeden Tag geht das kleine Mädchen zu Bett.
Im Dunkeln sieht sie die Monster, die nach ihr greifen.
Sie hat Angst, aber sie ist stark, sie weint stumm.
"Kleines Mädchen, weine nicht, keiner da, der deine Tränen trocknet."
Das kleine Mädchen nickt und versteht.

Jeden Tag wünscht sich das kleine Mädchen, erwachsen zu sein.
Sie hofft, das Meer wirkt kleiner, die Monster weniger angsteinflössend, der Sand fester.
Doch der Geist bleibt immer gleich.
Er schaut immer mit dem gleichen Ausdruck in den Augen zurück.
Schliesslich begreift das kleine Mädchen, wer der Geist ist..
 
 
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Nayami Nakashima
25 July 2011 @ 09:56 pm

Noch immer halten eiskalte Ketten mein Herz gefangen.
Sie ziehen sich zusammen und schnüren mir den Atem ab.
Es tut weh..
Kaum einen Gedanken kann ich mehr fassen.
Alles, was ich sehe, ist dein Gesicht.
Dein Gesicht, das sich von mir entfernt.
Dein Lachen, das irgendwo zwischen den Wolken verschwindet und mit der Sonne verschmilzt.
Doch deine Stimme.. deine Stimme ist immer noch hier.
So nah, als sässest du neben mir und würdest mir ins Ohr flüstern.
Als wärst du nie gegangen, hättest mich nicht verlassen.
Bei dem Gefühl.. zu wissen, dass du da bist, bricht die Welt nicht ganz unter meinen Füssen weg.

Selbst wenn..
Hätte ich Flügel, würde ich dir folgen.
Würde meinen Erinnerungen und Gedanken an dich hinterher fliegen.
Würde versuchen, dich festzuhalten.
So lange, bis meine letzte Erinnerung, mein letztes Gebet und meine letzte Träne dich erreicht haben.
Und dann..
Erst dann kann mich die Realität mit ihrer kalten Umarmung wieder empfangen..

*:--
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Current Mood: depresseddepressed
Current Music: Kagrra ~ Utakata
 
 
Nayami Nakashima
14 July 2011 @ 03:55 pm
Ein schwarzer Traum..
Jede Nacht werde ich von ihm besucht, in seine schützende Dunkelheit gehüllt und zu Tränen gerührt.
Ich fürchte mich davor, den neuen Morgen zu begrüssen, wenn die Realität mich wachrüttelt.
Aus der Illusion gerissen und dem Schmerz hingegeben..
Winde mich unter seinen Berührungen, als schlüge er mit Peitschen auf mich ein.

... immer und immer wieder spüre ich die Tränen, die verzweifelt das Loch, das du in meinem Herzen hinterlassen hast, versuchen zu füllen.
Langsam versuchen meine Gefühle zu ertränken und abzuschwächen.
Aber die Tränen versickern.. kommen wieder.. versickern..
Unaufhaltsam kehrt die Leere zurück, die ewige Frage nach dem Warum.

Ich hebe den Blick und schaue in den Himmel.
Ich sehe dich, wie du noch immer zu uns hinunterschaust von deiner Bühne der Unendlichkeit.
Sobald die Tränen des Himmels mich berühren, spüre ich dich.
Das leise Pfeifen des Windes.. wie deine Stimme, der ich noch immer Tag für Tag lausche.
Mein Herzschlag, der deine Melodien wiedergibt.
Die Erinnerung und die Gedanken für immer bei dir..

~♥~

In loving memories of...

Thanks for all you've done
I've missed you for so long
I can't believe you're gone
You still live in me
I feel you in the wind
You guide me constantly
                     *:--☆--:*:--☆:*:--☆--:*
*:--☆--:*:--☆:*:--☆--:*And I know, you're a part of me
And it's your song that sets me free
I sing it while I feel I can't hold on
I sing tonight cause it comforts me
I carry the things that remind me of you
In loving memory of
The one that was so true
You were as kind as you could be
And even though you're gone
You still mean the world to me
*:--☆--:*:--☆:*:--☆--:*

 
 
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Nayami Nakashima
20 April 2011 @ 10:37 am
Mein letzter Eintrag ist ja noch nicht lange her und schon folgt die Fortsetzung darauf.
Anscheinend war es vor einer kurzen Zeit bereits soweit.
Ist ein Mädchen und heisst Eyleen, so wie sie es immer wollten.
Ob sie den Zweitnamen Soraya bekommen hat?

Naja, ich habe ein Bild gesehen von meinem Bruder.
Er schein glücklich und das ist das Wichtigste an der Sache.
Ich war gefasst darauf, dass man es mir nicht mitteilt und sich niemand bei mir meldet.
Drum flacht der Schmerz langsam aber sicher ab.

Schon komisch, geht wieder auf die Feiertage zu.
Wäre nicht die Tatsache, dass ich am Freitag meinen Süssen sehe, würd ich mich wohl wieder der Sehnsucht nach einer ganz normalen Familie hingeben.
Hach ja~

Wünsch euch dann noch schöne Ostern und erfolgreiches Eiersuchen ^.^
 
 
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Nayami Nakashima
08 April 2011 @ 10:23 pm
...ich weiss, dass dies ein Brief ist, der Dich nie erreichen wird.
Und trotzdem schreibe ich ihn und richte ihn an Dich.
Es ist nicht einfach für mich, zu akzeptieren, dass Du nicht mehr bei mir bist.
Vor ein paar Jahren, als Du mich abgeholt hast, hast Du zu unserer Mutter gesagt, dass Du nun Deine eigene Familie hast.
Damals hast Du mir gesagt, dass sich das nicht auf mich bezieht und ich war wirklich der festen Überzeugung, Du würdest die Wahrheit sagen.
...
Meine Güte, wenn Du wüsstest, wie sehr ich dich als Bruder vergöttert und geliebt habe.
Wenn Du es nun sogar noch schaffst, dass ich wegen Kleinigkeiten weine.
Und Du weisst verdammt gut, dass mich selten jemand zum weinen bringen kann.

Ich will Dir nicht vorwerfen, dass Du unsere Familie verraten hast, indem Du einfach Deinen Weg gegangen bist.
Aber ich werfe Dir vor, dass Du Dich in den Jahren, in denen Du mit Deiner Frau zusammen bist, um 180° gedreht und verändert hast.
Es tut weh, zu wissen, dass alles, was wir zusammen erlebt haben, nur noch Erinnerungen sind, die sich nicht mehr real anfühlen..
Als hätte ich all die Erlebnisse und jeden Moment in einem Buch gelesen und mir im Kopf vorgestellt.

Schon komisch, oder?
Wie wir uns alle entwickeln und unsere Wege immer in grösseren Gabeln auseinander gehen.

Ich hab in all den Jahren nun, wo wir keinen Kontakt mehr haben zueinander, alles mit Wut und Zorn überspielt, alles unterdrückt.
Aber als ich nun vor kurzem erfahren habe, dass Du Vater wirst, ist mir erst wirklich bewusst geworden, wie sehr ich Dich eigentlich vermisse.
Ich weiss nicht, ob Du das je wirklich gemerkt oder gewusst hast, aber Du warst immer mein grösster Held in der Familie.
Du warst immer der, der für mich da war, mich verteidigt und sich mit mir beschäftigt hat, als wir noch klein waren.
Ich denke nun noch oft an unsere selbst erfunden Batman und Robin Abenteuer, die ganzen Schirme, die wir beim Schirm-Häuschen-bauen kaputt gemacht haben und die Zeiten, in denen ich zu Dir kommen konnte, wenn ich Albträume hatte oder einfach so, weil ich wusste, dass ich bei Dir länger wach bleiben durfte.
Für mich gab es keine schöneren Momente, als die, in denen ich mit Dir zusammensein durfte.

Ich habe mich immer darum bemüht, Dir hinterher zu eifern.
Hab mit Dir Wrestling geschaut und Du dafür mit mir Trickfilme.
Anfangs fand ich Wrestling blöd, aber da Dir viel daran lag, bin ich wohl oder übel damit aufgewachsen.

Weisst Du noch, als Du Jahre später strahlend zu mir gekommen bist mit dem Satz:
"Rat mal, was wieder im TV kommt :D"
Und erst da habe ich die Freude wirklich ehrlich mit dir teilen können.
Sei es Anfangs nur deswegen gewesen, weil ich an unsere Kindheit erinnert war.
Und wenn wir gerade beim Knochenbrechen und Kopf einschlagen sind.
Bis heute habe ich etwas nicht verstanden..
Als ich damals mit sieben beim Rollerbladen meinen Arm gebrochen habe, warst Du auf einmal da.
Du wusstest doch gar nicht, wo ich bin.
Wie konntest Du genau zu diesem Zeitpunkt mit dem Fahrrad bei mir sein und mich nach Hause bringen?
Mir fällt auch auf, dass ich Dich das nie wirklich gefragt habe.

Aber zurück in die Gegenwart..
Deine Hochzeit.
Ich hab mir so viel Mühe gegeben, euch zu helfen und euch besonders Dir eine Freude zu machen.
Wobei.. es wäre gelogen, würde ich sagen, ich hätte nie versucht, besser mit deiner Frau auszukommen.
Hey, es gab sogar die Momente, wo ich sie wirklich mochte und wir uns super verstanden.
Ich wünschte mir, es hätte so bleiben können.
An eurer Hochzeit habe ich geholfen alles vorzubereiten und habe für euch gesungen, weil Du dir das so sehr gewünscht hast.
Ich hab extra Dein Lieblingslied gesungen, weil ich wusste, dass Dir das in Erinnerung bleiben wird.
Nach der Feier habt ihr euch bei mir bedankt und ich weiss, dass eure Dankbarkeit echt war bzw. vielleicht noch immer ist.

Du hast mir gesagt, dass ich Deine Trauzeugin gewesen wäre, wäre ich zu dem Zeitpunkt schon mündig gewesen.
Der Gedanke allein hat mir schon gereicht, drum war es auch ganz okay so.
Mir hat es schon viel bedeutet, dass ich euch zu eurem schönsten Tag im Leben verhelfen durfte.

Wow.. und jetzt ist es tatsächlich schon soweit, dass Du Vater wirst.
Was wohl in dir vorgeht?
Bist du nervös? Wird es ein Mädchen oder ein Junge?
Wer.. wer wird Patentante?
Ich komme dafür ja wohl nicht mehr in Frage, was?
.. soviel war euch ein Versprechen wert.
Ich habe mich zwar immer mit Händen und Füssen dagegen gewehrt, aber euch war klar, dass ich nie nein gesagt hätte.
Schickst Du mir eine Karte, wenn Dein Kind zur Welt kommt?
Wird das einer dieser Momente sein, bei denen wir uns an einer Kreuzung wiedertreffen und überlegen, ob wir vielleicht ein Stück zusammen die Strasse gehen wollen?
Wo wir den Zug vielleicht nicht abfahren lassen, sondern zusammen einsteigen und den Weg einer Familie wiederfinden?
So sehr ich mir das auch wünsche, der Knoten in meinem Innern deutet darauf hin, dass es auch nichts anderes bleiben wird als ein Wunschdenken.

Weisst Du, ich habe gesagt, dass Du Dir nicht viel aus gegebenen Versprechen machst.
Dass Du immer für mich da bist, der Grosse Bruder bist, den man sich wünscht, immer hinter mir stehst und mir ein einfaches "ich hab dich lieb" sagst.
Oder mir einfach zeigst, dass es so ist.
Ich hab Dir mal versprochen, dass ich da bin, wenn etwas ist, dass Du auf mich zählen kannst.
Dass ich deine kleine Schwester bleibe, komme, was wolle.
Und auch wenn Du es warst, der es erst richtig geschafft hat, dass in mir drin die Welt einer perfekten Familie bzw. die Geschwisterliebe stirbt, werde ich keinen Augenblick lang zögern, um da zu sein, sobald Du mich rufst.

Ich wünsche Dir alles Glück der Erde und hoffe, dass Du zufrieden bist mit jeder Entscheidung, die Du getroffen hast.
Du wirst ein toller Vater sein und Deinem Kind die Welt zu Füssen legen.
Ich bin mir sicher, dass Dein Kind irgendwann auch sagen kann, dass es stolz ist, einen Papa wie Dich zu haben.
Genau so, wie ich sagen kann, dass ich stolz darauf bin, dass ich einen Bruder wie Dich hatte.
Ich bin stolz auf die Vergangenheit und selbst wenn ich diese nunmal nur als Erinnerung mit in die Zukunft nehmen kann.

Mit diesem ungeschickten Brief werde ich hoffentlich akzeptieren und verarbeiten können, dass Du nicht mehr da bist.
Vielleicht schliessen die Worte, die ich nie an Dich gerichtet habe, die Wunden, von denen Du nie erfahren wirst.

Und falls Du irgendwann an mich denken solltest, dann hoffe ich, dass Du mir das selbe wünscht wie ich Dir und Du nicht vergisst, was es heisst, eine kleine Schwester zu haben.

☆彡
 
 
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Nayami Nakashima
14 January 2011 @ 06:28 pm
.. ich wäre nicht mehr hier.
Ich wünschte mir, ich könnte ganz weit weg.
Einfach weg aus meinem beschissenen Leben, von dem ich mir nur noch verarscht vorkomme.

Man hat mir gesagt, es kommt alles besser.
Dass ich einfach nur abwarten soll und sich alles von alleine auflöst.
Aber es ist im Grunde genommen doch immer das selbe..
Ich freu mich auf etwas.. und im nächsten Moment rammt dir jemand so stark einen Pflock ins Herz, dass dir der Atem wegbleibt und du glaubst in deinem Seelenleid zu ertrinken.

Nennt mich ruhig bescheuert, aber ich fühle mich seit heute Mittag, als hätte man mir gesagt, ich hätte mein Kind verloren.
Einfach weg..

Hab mich heute echt zusammengerissen, in der Schule irgendwie mitzukommen.
Hab in der Rechnungswesenklausur vorne und hinten irgendeine Scheisse zusammengeschrieben, danach wurd ich absichtlich in Deutsch fertig gemacht, was mir ja eigentlich auch scheissegal ist.

Hab die Nachricht bekommen, dass meine Doll-Köpfe verschickt wurden und dachte mir, dass mein Tag nun nichts mehr ruinieren kann.
Falsch gedacht..

Eine halbe Stunde später krieg ich eine SMS, dass das Muttertier meines Hundes tot ist.
Ein Blutgefäss wäre geplatzt und er ist verblutet.

...

Ich hab mich seit Ewigkeiten auf diesen einen Moment abgestützt, in dem ich den Kleinen endlich bei mir haben kann.
Und nun krieg ich stattdessen einen weiteren Seelenraub..
Ich hätte mich an sowas schon längst gewöhnen sollen, weil es doch wirklich immer so endet.
Verstehen tut es auch keiner ausser Charlie und Luca.
Weil die beiden genau wissen, wie gottverschissen es in mir aussieht seit langem.
Dass ich darauf gehofft habe, so aus diesem Loch zu kommen.
Es heisst doch eigentlich, dass jedes Loch einen Grund hat, auf dem man irgendwann knallhart aufprallt.
Ich wäre wirklich dankbar, würde ich diesen Grund endlich erreichen..
So wüsste ich zumindest, dass es nicht noch tiefer runter gehen kann.

Tut mir leid.. ich lass das hier besser.
Meine Hände wollen nicht so wie mein Kopf..

Nur noch eins..
HAt doch was Gutes.
Keine Sorgen über die Finanzen.. keine Sorge über Verantwortung und die Nachbarn haben nun auch das, was sie wollten.
Wenigstens gehen dabei nicht alle leer aus, was?
 
 
Current Mood: sadsad
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